Eine Radwanderung

Irkutsk - Olchon - Ust Bargusin - Gorjatschinsk - Ulan Ude - Irkutsk [Bilder]

 

Irkutsk im Hochzeitsfieber
Drei Wochen Urlaub ohne Fahrrad - dafür mit meinen Eltern, die den weiten Weg gekommen sind uns zu besuchen. Lange geplant und schnell vergangen, sind sie da beladen mit vielen Mitbringseln, Ersatzteilen, Kulinarischem, Briefen und natürlich viel Erzählstoff. Wir bestaunen wachsende Babys, freuen uns über einen neuen Kocher, beschnuppern das leckere Wildwuchspesto und hausgemachten Schinken und fühlen uns wie an Weihnachten.
Etwas ungewohnt ist es erstmal schon, nach so einer langen Zeit zu viert unterwegs zu sein, noch dazu auf ungewohnte Weise mit Rucksack, öffentlichen Verkehrsmitteln und festen Unterkünften die wir größtenteils unterwegs suchen wollen. Meine Eltern räumen für uns einen Rucksack leer, so dass wir nicht mit Radtaschen reisen müssen. Los geht es aber erstmal in Irkutsk.

Baikal_014Irkutsk ist eine schnell wachsende Stadt und ich bin erstaunt über die Größe und die vielen neuen Gebäude die in meiner Erinnerung noch nicht da waren. Entstanden aus einer Kosakensiedlung wurde sie später zu einem wichtigen Handelszentrum, blühte unter dem kulturellen und intellektuellen Einfluss der Dekabristen auf und hat mit den Erinnerungsstücken, die die Geschichte hinterlässt, so einiges zu bieten.
Schlendert man durch die Innenstadt, fallen immer wieder prächtige Holzhäuser mit sehr reichen und aufwändigen Verzierungen auf. Die Bauweisen sind unterschiedlich von Blockbau aus Rundstämmen über verschalte Holzhäuser bis hin zu solchen, die aus Holz Steinbauten imitieren. Auffallend ist die farbliche Gestaltung vornehmlich der Fensterumrandungen aber auch ganzer Häuser, wobei leuchtend hellblaue und türkisfarbene Töne dominieren, andere Farben aber durchaus auch vorkommen und den netten Häuschen ein heimeliges Aussehen verleihen. Leider fehlen oft Geld und Mittel, um diese wunderschöne Architektur zu erhalten. Zudem gibt es in diesen Vierteln oft kein fließendes Wasser und die Lebenssituation vieler Bewohner ist eher schlecht. Einige Gebäude sind aber renoviert und gut erhalten wie z.B. das sogenannte Europahaus in dem sich heute eine Touristeninformation und Unterkünfte befinden sowie das ehemalige Haus der Familie Wolkonski, welches als Dekabristenmuseum fungiert und einen Einblick in das Leben eines gehobenen Haushaltes des 19. Jahrhunderts gibt.
Die Dekabristen sind ein besonderes Kapitel in der Geschichte dieser Gegend. Nach einem misslungenen Sturzversuch des Zaren im Dezember 1825 Wurde ein großer Teil der darin verwickelten damaligen russischen Elite (insgesamt ca. 120 Männer) nach Sibirien verbannt. Einige ihrer Frauen folgten, sorgten für die Gefangenen und übernahmen die besonders wichtige Rolle der Kontaktpflege nach Europa. Viele waren hochgebildete Männer und engagierten sich, nach der Entlassung aus dem Gefängnis, in der Umgebung ihres Verbannungsortes in kulturellen Einrichtungen, Schulen, Waisenhäusern etc. So hinterließen sie reichlich Spuren und prägten diese Region nachhaltig mit ihren Einflüssen.


Die heutige Lebensrealität ist eine andere. Einkaufszentren, Geschäfte in alten steinernen Kaufmannshäusern, Banken, ein russischer Markt und gleich daneben wühlig asiatisch die Hintergassen des Chinesenbasars. Hier spicht man chinesisch, isst chinesisch und kauft chinesisch, zu russischen Preisen versteht sich. Dazwischen Kleinbusse mit unglaublichen Ladungen auf dem Dach und im Inneren.
Auf dem russischen Markt füllen sich die Stände mit Selbstgezogenem und das Gemüseangebot wird vielfältiger. Viele Beeren, aber auch frisches Grün und die ersten Zucchini, selbstgezogen auf den zahlreichen Datschen, werden angeboten. Man sieht aber auch, wer bei aller Entwicklung nicht mithalten kann und das sind vor Allem die alten Menschen, die hier versuchen zumindest zwei, drei Gurken oder ein paar Einmachgläser zu verkaufen.
Baikal_028Schön zu besuchen sind auch die zahlreichen Kirchen, die mit verschiedenen Bauweisen und wunderschönem Gesang während der Gottesdienste einen Besuch wert sind. Nach dem Religionsverbot der Sowjetzeit sind sie mittlerweile fast alle renoviert und wieder in Betrieb. Jetzt Ende Juli ist Hochzeitshochsaison und besonders Freitags und Samstags lassen sich die Hochzeitspaare kaum zählen. Alle strömen sie samt Hochzeitsgesellschaft zur Auferstehungskirche um sich dort in allen möglichen Posen fotografieren zu lassen, auf die Hochzeit zu trinken und die gemieteten Limousinen vorzuführen. Der Menge nach zu urteilen gibt es nicht viele Wochenenden im Jahr an denen das Wetter vorhersehbar warm und sonnig ist und folglich geben sich die Paare auch in der Kirche quasi die Klinke in die Hand. Der Helfer ist gerade noch dabei die Rosenblätter und Geldstücke (wo sind nur die Kinder die sie sammeln?) aufzukehren, als schon die nächste Gesellschaft angefahren kommt.


Irkutsk liegt an der Angara, dem einzigen Abfluss des Baikalsees und ca. 70 Kilometer landeinwärts von diesem gelegen. Der Fluss fließt mitten durch die Stadt und bietet an vielen Orten erhöhte Lebensqualität. Sei es an der Uferpromenade auf dem Gagarin-Boulevard, an einem Strand auf der Westseite versteckt hinter einem dörflichen Stadtteil, in einem der kleinen Fischerboote, die sich allabendlich auf dem Fluss tummeln oder einfach nur der Blick auf sie wenn man über eine der Brücken fährt - ein Fluss bringt zweifelsohne Leben.

Wir wohnen im Akademikerviertel und genießen die überschwängliche Gastfreundschaft von Oleg und Natascha. Plattenbauten, die von außen nicht gerade schön und gepflegt aussehen, die Treppenhäuser überall gleich und der Aufzug mit Brandspuren, gelten dennoch als bevorzugte Wohngegend. Wasser, Strom und Zentralheizung und Wohnungen die nicht im Geringsten dem äußeren Eindruck entsprechen, sondern schön renoviert, für unsere Begriffe auch schon kitschig sind, offenbaren sich innen. Diese Differenz erklärt sich dadurch, dass die Wohnungen zwar privat sind, die Häuser und Grundstücke aber dem Staat gehören, der sich gefälligst um diese zu kümmern hat.
Baikal_157Unsere Gastgeber laden uns einen Tag zu einem Ausflug mit ihrem Schiff ein und so erhalten wir die einzigartige Möglichkeit, die Angara vom Wasser aus und in wunderschönen Buchten kennenzulernen. Am Anfang der Stadt ist die Angara durch ein riesiges Stauwerk aufgestaut. Die Aufstauung, die damals wie heute nicht nur gut für den Baikalsee ist, versorgt die Stadt mit Strom und lässt den Fluss zu einem See anwachsen von dem eine Vielzahl an Seitenarmen abzweigt. Sonne, blaues Wasser, ein üppiges russisches Picknick und die schiffseigene Banja mit anschließendem Bad im kalten Wasser lassen den Tag unvergesslich werden. Nicht zuletzt auch wegen dem Schiff selbst, welches Oleg in über 30 jähriger Bastelarbeit aus alten Flugzeug- und Busteilen zusammengeschweißt und ausgebaut hat.

Ein besonderer Besuch folgt am nächsten Tag. Wir fahren aus der Stadt heraus und landen etwa eine Stunde später in einer kleinen Siedlung zwischen Wald und Wiesen. Hier befindet sich das sozialpädagogische Dorf "Istok" (Quelle) in dem momentan zwölf erwachsene Menschen mit verschiedenen Behinderungen einen Lebensraum haben. Vor sieben Jahren habe ich zwei Monate hier verbracht und freue mich nun besonders, auch Hans, einen schweizer Schreiner wieder zu treffen, der damals gleichzeitig da war und das Dorf schon lange beleitet. Wir verleben einen schönen Tag an diesem besonderen Ort, der früher einmal eine Raketenbasis des sowjetischen Militärs war und heute voll Leben blüht. Da wird die Banja für den Abend geheizt, Slawa hütet die Kühe und am anderen Ende findet internationale Begegnung statt, denn die Teilnehmer des internationalen, allsommerlichen Workcamps treffen gerade ein.


Inseltage auf Olchon
Dann geht die Reise los. Die Rucksäcke auf dem Dach machen wir mit dem Kleinbus, der sich Marschrutka nennt, auf den Weg zur größten Insel des Baikalsees, Olchon. Wir verlassen die grüne, üppige Landschaft rund um Irkutsk und gelangen immer mehr in die Steppe die als nördlicher Ausläufer der in der Mongolei vorherrschenden Landschaft sehr an diese erinnert. In Chuschier, dem größten Ort der ca. 90 Kilometer langen Insel kommen wir bei einer Familie unter die in ihrem Garten ein Extrahaus gebaut hat, um die Zimmer an Feriengäste zu vermieten. Die Waschgelegenheit draußen, das Klo Marke Loch-im-Boden neben dem Kartoffelfeld und die Verpflegung eine Variation von dem was man aus Fisch so machen kann, hier lässt es sich aushalten.
Baikal_278Der Schamanenfelsen im See vor dem Ort gelegen wird schon seit alten Zeiten als heilig verehrt. Dort wo man damals, aus Respekt vor den unter Umständen bösen Geistern nicht zu siedeln wagte, blüht heute der Tourismus mit einer der besten Infrastrukturen um den Baikalsee. An beinahe jedem dritten Haus werden Zimmer angeboten, manche Unterkünfte haben sich fast zu kleinen Dörfern entwickelt und im Wäldchen am Strand befindet sich ein von selbst entstehender Zeltplatz. Viele kleine graue Buschen bringen Menschen oder nehmen sie mit auf Ausflüge rund um die Insel. Fahrräder können geliehen werden, ebenso Quads und es herrscht Strandatmosphäre.


Wir genießen das Zusammensein, Ruhe, Strand und Klippen, dazu seit langem mal wieder viel Lesestoff, Strickzeug und am Abend lange Kartenspiele - Urlaub eben. Eine Wanderung machen wir auch und weil wir den falschen Weg nehmen, gelangen wir fast bis zur Ostseite der Insel bevor wir zum …See kommen. Dieser Salzsee ist beliebt wegen seines angeblich heilsamen Schlammes und wird deswegen gerne in Tagestouren, vorwiegend mit dem Auto, besucht. Abends kriechen wir nach über 35 Kilometern nur noch nach Hause, soviel Laufen sind wir nicht gewöhnt.
Baikal_325Landschaftlich war der Ausflug äußerst lohnenswert. Um Chuschir herum ist Steppe, Sand und etwas Wald. Weiter nach Osten wird es hügelig und grüner und Wiesen und Wald sind voller Blumen.
Eine negative Erscheinung des Tourismus ist der Müll. Zum einen wird viel, trotz zahlreicher Hinweisschilder, direkt am Zelt- oder Picknickplatz hinterlassen. Zum Anderen gibt es scheinbar keine geregelte Infrastruktur, die den entstehenden Müll entsorgen würde. So stolpern wir hinter dem Ort in die Müllhalde, die sich über ein riesiges Areal im Wald erstreckt - alles lose verteilt viel Fläche bedeckend. Das Meiste stammt von Touristen und trotz Gebühr für den Aufenthalt im Nationalpark noch gleichzeitig ausgegebener Mülltüten ist dieses Problem schwer in Griff zu bekommen.


Ust Bargusin und Gorjatschinsk
Nach sechs Tagen Inselleben wollen wir auf die Ostseite des Baikalsees fahren. Es soll ein Schiff geben, welches am Strand vor dem Ort landet. So ganz sicher sind wir uns, auch aufgrund etwas vager Informationen, aber erst, als auch eine dreißigköpfige Reisegruppe mit Rollkoffern am Strand erscheint. Die "Bargusin", für solche Orte gemacht, schiebt sich auf den Sand, klappt die Treppe aus und reinspaziert.
Innen befinden sich Sitzplätze wie in einem breiten Bus, wer die Umgebung nicht nur durch Fenster betrachten will, muss nach oben auf ein kleines Deck gehen, wo bessere Sicht, aber auch mehr Wind ist. Die meisten Fahrgäste sind Touristen, ausländische Touristen, für den russischen Normalbürger ist der Preis sehr hoch. Heute macht das Schiff noch eine Extrarunde, testet, ob das zusätzliche Ziel sich lohnt.

So landen wir erst nachts um halb eins am Rande des Ortes Ust Bargusin. Kein Mensch der einem sagt wohin, kein Taxifahrer der sich anbietet. So beginnen wir mit Taschenlampen die Nachtwanderung zu unserer Unterkunft bei Luda, die auf uns wartet. Viele Familien ziehen im Sommer in Nebengebäude, um die Wohnräume zu vermieten und wir haben neben Schlafräumen auch die Küche zur Verfügung. Abends wird die Banja geheizt, die nicht nur zum Schwitzen gemacht ist sondern vielerorts auch die Dusche ersetzt.
Baikal_403Wir bleiben eineinhalb Tage und lernen Dorf und Küste kennen. Ein Ausflug ins Bargusintal scheitert am Preis und der aufwendigen Organisation, so dass wir stattdessen Gorjatschinsk, einen weiteren Ort mit heißen Quellen besuchen. Die Landschaft ist hier wieder deutlich grüner, im Hintergrund bewaldete Berge, um das Dorf herum Wiesen und der Weg zum Strand führt über Dünen und durch weiteren Kiefernwald der das Ufer säumt. Diese Tage ist das Wetter nicht mehr ganz so sommerlich, starker Wind führt zu hohen Wellen und die Einheimischen sprechen schon vom endenden Sommer.
Wieder geht es mit einer Marschrutka weiter, das einzige Verkehrsmittel in der Gegend. Diesmal ist es schon abenteuerlicher, denn die Straße besteht aus aufgeschüttetem Kies der böse zerfahren ist. Auf der Rückbank lassen sich die Unebenheiten besonders gut studieren und nicht umsonst ist oft die Decke des Busses gepolstert.
Gorjatschinsk ist ein Kurort mit heißen Quellen. Allerdings werden diese nur für Kurzwecke genutzt und Baden, wie wir es uns vorgestellt hatten, ist nicht möglich. So machen wir nur das Kleinprogramm: Trinken und Baden der Füße im sehr heißen, schwefelhaltigen Wasser. Schwimmen kann man ja im Baikal, wenn man sich in die kalten Fluten traut. Und weil man nicht so viel Zeit im Wasser verbringt, hat man umso mehr Gelegenheit am Strand entlang zu gehen und nach den schönen bunten Steinen im Wasser Ausschau zu halten. Ohne Wasser sehen sie leider nicht mehr ganz so schön und bunt aus aber eine Auswahl darf trotzdem als Rucksackbeschwerer mit nachhause - dort gibt es ja auch Wasser.


Zum Schluss Kultur
Die letzten Tage verbringen wir in Ulan Ude, wo wir zur Abwechslung in einem Hostel etwas außerhalb der Stadt unterkommen. Kurze Begegnungen mit anderen Reisenden, die zumeist auf der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs sind.
Baikal_510Einen Tag verbringen wir im ethnographischen Museum. Dort sind verschiedene steinzeitliche Grabstätten, Holzhäuser verschiedener Bevölkerungsgruppen, burjatische Jurten und ein ewenkisches Zeltlager zu sehen und geben zusammen mit vielen Alltags- und Arbeitsgegenständen eine Vorstellung vom Leben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Baikalgebiet. Besonders die Zelte der Ewenken, die ehemals als Rentierzüchter nomadisierten, beeindrucken mit ihren Häuten aus Birkenrinde und Rentierfellen. Glücklicherweise haben sie ein Schutzdach wo auch wir uns vor dem Regen unterstellen bevor wir in eine Jurte flüchten in der "Posi", mit Fleisch gefüllte Teigtaschen, von einer burjatischen Familie angeboten werden.


Baikal_556Auch das buddistische Kloster Ivolginsk wollen wir noch kennenlernen und brechen früh auf, um die morgendlichen Zeremonien mitzuerleben. Das Kloster ist das Größte seiner Art in diesem Gebiet und hat auch eine Hochschule wo neben der buddistischen Lehre tibetische Medizin, Philosophie und Fremdsprachen gelehrt werden. Man ist Besuch gewöhnt, das Kloster lebt von den Touristen, und wir dürfen den Zeremonien in den verschiedenen Tempeln beiwohnen. Wir verstehen nicht viel aber das Rezitieren, begleitendes Trommeln und tiefer Gesang beeindrucken. Die Tempel sind schön mit geschwungenen Dächern und innen reicher, farbenfroher Ausstattung. Man bewegt sich immer im Uhrzeigersinn vorbei an vielen Figuren Buddhas und anderer Götter, vor denen verschiedene Opfergaben dargebracht werden können. Neben den Tempeln und Gebetshäusern befinden sich im hinteren Teil des Geländes eine Vielzahl kleiner sibirisch-hölzerner Wohnhäuser, am Eingang reiht sich ein Souvenirstand an den anderen.

Die Zeit vergeht schnell und schon steht die Rückreise nach Irkutsk an. Dafür haben wir den Zug gewählt, um noch ein anderes Verkehrsmittel, noch dazu das deutlich bequemste, kennenzulernen. Außerdem hat man vom Zug aus den besten Ausblick auf dieser schönen Strecke, die lange Zeit direkt am Ufer des Baikalsees entlangführt. Einblick haben wir ebenso, denn das Leben auf einer langen Reise ist im Zug ein Eigenes.

Mit vielen Eindrücken kehren wir zurück. Für uns war es ungewohnt auf diese Art unterwegs zu sein. Viele Begegnungen die sich am Straßenrand spontan ergeben bleiben aus, im Gegenzug ist man als Tourist unter Touristen aber auch weniger Person der Öffentlichkeit und nicht permanente Kuriosität.
Immer wieder fiel uns auf, an wie viele Dinge wir uns gewöhnt haben, wie unsere Lebensrealität etwas abgerückt ist von der deutschen. Meinen Eltern fallen diese Dinge auf, sind sie doch direkt reingeworfen in die fremde Welt. So wird die eine Perspektive bereichert durch andere. Schön war es vor Allem diese drei Wochen zusammen zu erleben, sich austauschen zu können und das jeden Tag von Morgens bis Abends. Jetzt steigt jeder wieder in sein Leben ein, die einen in Deutschland, die anderen in Sibirien.