Schmetterlinge

(Pflanzen und Tiere)
Description : 

linge_02

linge_03

linge_04

      

Raupen in allen Farben

(Pflanzen und Tiere)
Description : 

 

 

 

 

 

 

 

linge_05

linge_06

linge_07
linge_08

linge_09

linge_10

      

Kleine Tiere

(Pflanzen und Tiere)
Description : 

tiere_07

tiere_09

Wir habe keine Ahnung, was das ist, wer es weiss, darf es gerne verraten. Bewegt sich wie eine Schnecke und ist gerademal nen Zentimeter lang.

tiere_10

Dies ist eine Köcherfliegenlarve, die sich eines bunten Substrates bedienen konnte, um ihren Köcher zu bauen

      

Bären

(Pflanzen und Tiere)
Description : 

Vor Bären warnt uns fast Jeder - nun, wir sind in der Taiga. Es kommt gelegentlich vor, dass sie Menschen anfallen, selten jedoch im Sommer und welches Eigenleben die Geschichten bekommen ist uns auch nicht ganz klar.

Jedenfalls hätten wir uns gewünscht, Meister Petz mal begrüßen zu dürfen, aus sicherer Entfernung versteht sich, allein, es war uns verwehrt. Bisweilen konnten wir dafür seinen ökologischen Fußabdruck sehen, oft schien er recht frisch. Einmal bekamen wir von Truckern die Meldung, sie hätten vor 1 bis 2 Kilometern einen gesehen, Beeren futternd. Wir nicht.

Wir hören auch von Ortsansässigen, die häufig im Wald sind und abseits der von Bären doch eher gemiedenen Straße, dass man nur ganz selten einen zu Gesicht bekäme, wenn man sie nicht gezielt suche, also jage. Die meisten Leute jedoch, mit einer Verhangenheit zur Angst, wie sie die Russen gerne zeigen, entsetzten sich darüber, dass wir keine Pistole, keine Kalaschnikow geschweige denn einen 10 kg schweren Bärentöter dabei haben. Kleine Schusswaffen jedoch verletzen einen Bären eher (vor allem, wenn man nicht schießen kann, aber da in Russland jeder Mann dienen muss, ist das gar nicht in Erwägung zu ziehen) und ein wundwaider Bär ist schlimmer als jeder Andere.

Wir haben uns ausgerüstet mit je zwei Kartuschen Pfefferspray, denn Pfeffer irritiert diese Tiere mehr, sowie mit Signalfackeln. Diese sind jedoch aus Karton, versucht man sie, zugriffsbereit am Rad zu transportieren, werden sie nass. Der Versuch am Ende, eine davon zu entzünden, schlug demnach fehl.

In einem Buch zum Umgang mit Bären hatten wir gelesen, man solle alles was nach Lebensmittel oder sonst wie interessant riecht (Messer, Hose, Kosmetik, Waschmittel etc. also eigentlich alles) abends in einen Baum auf 6 m Höhe ziehen, um den Bären nicht daran zu gewöhnen, dass es Essen bei Touristen gibt. Letztes Jahr hatten wir schon die Erfahrung gemacht, dass man nicht einfach ein Seil mit 20 kg Taschen,selbst nicht mit 5 kg über einen Ast ziehen kann. Geht nicht. Also kaufen wir uns dieses Mal eine Umlenkrolle, scheitern aber genauso. Es ist ja einerseits schon mal schwierig, die Rolle überhaupt in sechs Meter Höhe zu bekommen, dann auch noch so nah an den Stamm, dass der Ast nicht abbricht und so, dass man am Seil ziehen kann. Und selbst dann bräuchte man wohl eine Rolle mit 20, 30 cm Durchmesser.

Wir verlegen uns darauf, die Lebensmitteltaschen ausserhalb vom Zelt, aber am besten in Hörweite zu deponieren. Dann soll der Bär nämlich zuerst dorthin gehen und nicht etwa das Zelt aufschlitzen. Und hoffentlich wacht man dann davon auf und kann den Bär mit Lärm und Pfeffer vertreiben. Zum Lärm machen sollte man auf jeden Fall Topf und Löffel bereit halten. Die Russen schwören auf Feuer.

Eine Alarmanlage hatten wir uns in China auch noch gekauft, eine fürs Fenster, die losgeht, sobald ein Magnetteil gelöst wird. Die Idee war dabei, aus Angelschnur einen Zaun zu bauen, der mit der Alarmanlage verbunden ist. Haben wir aber nicht gemacht, warum auch immer.

Bären sind ja eigentlich auf Selbstschutz bedacht und so sollte man sie am besten nur nicht überraschen. Sehen wir Bärenspuren, dann läuten wir halt ein paar Kilometer lang die Fahrradklingeln... dabei wollten wir sie doch so gerne mal zu Gesicht bekommen.