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Die Idee zu unserer Reise entstand schon vor langer Zeit, aus dem Wunsch von Veronika, die Orte, an denen sie nach dem Abitur 10 Monate verbrachte, noch einmal zu besuchen und aus einer anderen Sicht kennenzulernen.

Sie war 2002 zuerst 7 Monate in Bishkek, Kirgistan, dann in Irkutsk am Baikalsee sowie in der Mongolei und in Peking. Da wir beide gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind und eine Flugreise nicht in Frage kommt, entstand die Idee einer ausgedehnten Fahrradtour.

Damit war auch klar, dass diese Reise erst stattfinden kann, wenn wir beide unsere Ausbildungen zu Ende gebracht haben (was nun der Fall ist). Wir waren uns beide einig, dass uns die Südroute über die Türkei, den Kaukasus, den Iran und Zentralasien am meisten reizt.

Ausgehend von Heidelberg, unserem Lebensort seit 6 Jahren, werden wir mit den Rädern über den Schwarzwald bis an den Donauursprung fahren und von dort den Fluss entlang, um dann spätestens bei Ulm auf den Fluss zu wechseln. Ein Kanu soll uns dann bis ans Schwarze Meer bringen.

Dort wollen wir dann die Räder vom Boot binden, dieses alleine lassen und die Route wie oben beschrieben fortsetzen. Der genaue Verlauf wird sich anhand der Gegebenheiten dann ergeben.

 

Soweit die Idee...

 

 

April 2009

Sechs Monate später haben wir tatsächlich das schwarze Meer bei Sfantu George erreicht. Ein nebeliger Herbst, ein teils kalter auf jeden Fall aber sehr winterlicher Winter und die ersten Frühlingswochen haben uns begleitet, uns das Leben mal von der schönen, mal von der anstrengenden Seite  gezeigt und diese Reise zu einer prägenden Erfahrung gemacht die in diesem Moment gipfelte. Der Fluss hat sich seine Zeit genommen und uns gezeigt, dass man besser nicht zu fest an seinen Plänen festhält.

Nun ist die Bootsreise abgeschlossen und das Boot auf dem Weg nach Hause. Wir haben die Fahrräder beladen und sind weiter auf unserem Weg der uns irgendwann an den Baikalsee führen soll.

 

Comments

avatar der t.
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klingt gut!

na dann mal viel spass und hals und b... errrm... pedal und gabelbruch! :)

bin gespannt auf die bilder und berichte!
B
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avatar F
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Die schlimmste Etappe wird wahrscheinlich das lange gerade Stück an der Gobi vorbei? Luftlinie über Berge kann ganz schön kraftraubend sein... Oder sind die Straßen da so gerade?
B
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avatar J.Braun
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Frohe Weihnachten und ein guten rutsch ins neue Jahr!
Viel Glück auf der reise!!
B
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avatar Boris
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Mensch Meier..
Ihr zwei seid echt der Hammer!

Eine zuversichtliche Einstellung, Kraft im Bein und Glück auf der Reise wünsch ich euch!

Bis auf weiteres,
euer Boris
B
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